Gfeller + Hellsgård
 
 

Serigrafie to go

Ausstellung von Gfeller + Hellsgård
 
Bekannt unter dem Namen Bongoût (guter Geschmack), schufen Anna Hellsgård und Christian Gfeller in zwei Jahrzehnten hunderte von Zines, Album-Cover, Gigposter und Künstlerbücher im Siebdruckverfahren. Ihren guten Geschmack bewiesen sie vor allem in aufrührerisch rebellischen Illustrationen, meist figurativ, aber auch malerisch laut. Irgendwann war damit Schluss – zumindest vorübergehend. Sie hatten das Medium SIEBDRUCK in seiner herkömmlichen Weise verstanden. Das „Drucken nach Zahlen“ stellte nicht länger eine Herausforderung da. Die Vertrautheit des Siebdruckprozesses musste zwangsläufig in Frage gestellt werden. „In our quest to test and push the boundaries of screenprinting, we have begun to deconstruct its conventions, techniques and the formal structures of print-making.“ Ein freierer Umgang mit Rakel und Sieb ermöglichte neue Verfahren. Der Prozess stand im Vordergrund, das Bild lieferte Antworten auf experimentelle Fragen. Herausgekommen sind abstrakte und geometrische Farbwelten, Verläufe, Überlagerungen und Transparenzen.
Ab dem 22.05.2020 zeigen wir im Supalife eine Auswahl an neuen Arbeiten. Wir freuen uns die beiden Künstler nach so langer Zeit wieder im Supalife begrüßen zu dürfen.
 
Vernissage:
Freitag, 22. Mai 2020, 19 Uhr
+ Live-Siebdruck-Aktion
 
Ausstellung:
23. Mai bis 19. Juni 2020
 
pfeil
 
 
 
Tauchsieder: Det is Berlin
 
 

Tauchsieder: Det is Berlin

Siebdruck des Monats von Wolfgang Waldner
 
Wolfgang Waldner »Irgendwann beim Zubereiten eines mehrgängigen Menüs, kam mir der Gedanke so zu malen wie ein Koch, der ein neues Essen ausprobiert. Ich will meine Arbeitsweise anhand des Bildes „Det is Berlin“ erläutern. Die Zutaten: Blick in die Kuppel der Hagia Sophia; Ein umgedrehtes Medusenhaupt als Säulenbasis in der Cisterna Basilica; 9 abgetrennte, nach unten gerichtete Naziarme; Einige kämpfende Samurai; Ein Hai von Damian Hirst; Ein Taucher; Ein Pinguin; 35 Hibiskusblüten. Die Vorbereitung: Wochenlang spazierte ich mental bei der Planung des Bildes herum. Mal wurde reduziert, denn es fehlte die Würze – zwischendurch kam alles in den Abfluß. Irgendwann geschieht dann etwas und du selbst hast keinen Schimmer was und warum es passiert. Aber du bist erschöpft und zufrieden, weil die Zutaten zueinander gefunden haben. Wie in der Küche. Das war der Moment als ich zu malen begann.«
 

Künstler*in: Wolfgang Waldner
Technik: Siebdruck in sieben Farben
Format: 50 × 70 cm
Auflage: 50 Exemplare, nummeriert und signiert
Druck: Oliver Nerlich
Jahr: 2020
 
pfeil
 
 
 
Holger Biermann ist unterwegs
 
 

Holger Biermann ist unterwegs

Straßenfotografie aus Berlin
 
Holger Biermann hat drei Augen und zwei verdammt gut trainierte Beine. Mehr braucht er nicht. Manche behaupten, er sei der umtriebigste Straßenphotograph Berlins. Wenn er was sieht, dann schnellt seine Kamera wie die Zunge eines Chamäleons nach vorn [ KLICK ] und dann ist es auch schon passiert. Weiter geht’s. Die meisten kriegen das eh nicht mit. Und wenn doch, dann immer schön freundlich bleiben. „Ich habe das Recht zu photographieren. Das ist Kunst.“ Und was für eine! Für Straßenphotographie in diesem Stil braucht es Vorkehrungen. Bevor es losgeht, wird meditiert. Es braucht die volle Konzentration. Kein Sinn darf getrübt sein. Alkohol und Tabak sind tabu. Musik über Kopfhörer geht auch nicht und eigentlich wird in den 6 Stunden auch nichts gegessen. „Mit leerem Magen lässt es sich auf eine bestimmte Weise kreativ arbeiten.“ Kaffee ist aber drin. Holger weiß, wo es den besten und günstigsten Kaffee der Stadt gibt. Nach drei schnellen Zügen ist er dann auch schon getrunken [ KLICK ]. Getrieben von Pferden in seiner Brust, kann er auch gar nicht anders. Eigentlich müsste er jetzt seine analogen Photos für die kommende Ausstellung im Supalife scannen. Aber er ist viel lieber draußen, läuft vom Prenzlauer Berg nach Friedrichshain [ KLICK ], weiter nach Kreuzberg und Neu-Kölln [ KLICK ], immer auf der Sonnenseite; tänzelnd, manchmal im Zwiegespräch, hadernd, den großen Garry Winogrand als Vorbild und Talisman hinter seinen Augen. „Ist es auf der Straße nicht wie in einem Theaterstück? Du bist bloß mittendrin, umgeben von allen möglichen Geschichten.“ [ KLICK ]
 
Holger Biermann stellt Mitte Juni erstmals im Supalife Kiosk aus.
 
 
 
 
The Future Starts Now
 
 
 
 
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Supalife e.V. • Raumerstr. 40 • 10437 Berlin • Germany
+(49) 030 / 44678826 • kiosk@supalife.de • www.supalife.de
 
   
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Serigrafie to go

Ausstellung von Gfeller + Hellsgård
 
Bekannt unter dem Namen Bongoût (guter Geschmack), schufen Anna Hellsgård und Christian Gfeller in zwei Jahrzehnten hunderte von Zines, Album-Cover, Gigposter und Künstlerbücher im Siebdruckverfahren. Ihren guten Geschmack bewiesen sie vor allem in aufrührerisch rebellischen Illustrationen, meist figurativ, aber auch malerisch laut. Irgendwann war damit Schluss – zumindest vorübergehend. Sie hatten das Medium SIEBDRUCK in seiner herkömmlichen Weise verstanden. Das „Drucken nach Zahlen“ stellte nicht länger eine Herausforderung da. Die Vertrautheit des Siebdruckprozesses musste zwangsläufig in Frage gestellt werden. „In our quest to test and push the boundaries of screenprinting, we have begun to deconstruct its conventions, techniques and the formal structures of print-making.“ Ein freierer Umgang mit Rakel und Sieb ermöglichte neue Verfahren. Der Prozess stand im Vordergrund, das Bild lieferte Antworten auf experimentelle Fragen. Herausgekommen sind abstrakte und geometrische Farbwelten, Verläufe, Überlagerungen und Transparenzen.
Ab dem 22.05.2020 zeigen wir im Supalife eine Auswahl an neuen Arbeiten. Wir freuen uns die beiden Künstler nach so langer Zeit wieder im Supalife begrüßen zu dürfen.
 
Vernissage:
Freitag, 22. Mai 2020, 19 Uhr
+ Live-Siebdruck-Aktion
 
Ausstellung:
23. Mai bis 19. Juni 2020
 
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Siebdruck des Monats von Wolfgang Waldner
 
Wolfgang Waldner »Irgendwann beim Zubereiten eines mehrgängigen Menüs, kam mir der Gedanke so zu malen wie ein Koch, der ein neues Essen ausprobiert. Ich will meine Arbeitsweise anhand des Bildes „Det is Berlin“ erläutern. Die Zutaten: Blick in die Kuppel der Hagia Sophia; Ein umgedrehtes Medusenhaupt als Säulenbasis in der Cisterna Basilica; 9 abgetrennte, nach unten gerichtete Naziarme; Einige kämpfende Samurai; Ein Hai von Damian Hirst; Ein Taucher; Ein Pinguin; 35 Hibiskusblüten. Die Vorbereitung: Wochenlang spazierte ich mental bei der Planung des Bildes herum. Mal wurde reduziert, denn es fehlte die Würze – zwischendurch kam alles in den Abfluß. Irgendwann geschieht dann etwas und du selbst hast keinen Schimmer was und warum es passiert. Aber du bist erschöpft und zufrieden, weil die Zutaten zueinander gefunden haben. Wie in der Küche. Das war der Moment als ich zu malen begann.«
 

Künstler*in: Wolfgang Waldner
Technik: Siebdruck in sieben Farben
Format: 50 × 70 cm
Auflage: 50 Exemplare, nummeriert und signiert
Druck: Oliver Nerlich
Jahr: 2020
 
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Holger Biermann ist unterwegs
 
 

Holger Biermann ist unterwegs

Straßenfotografie aus Berlin
 
Holger Biermann hat drei Augen und zwei verdammt gut trainierte Beine. Mehr braucht er nicht. Manche behaupten, er sei der umtriebigste Straßenphotograph Berlins. Wenn er was sieht, dann schnellt seine Kamera wie die Zunge eines Chamäleons nach vorn [ KLICK ] und dann ist es auch schon passiert. Weiter geht’s. Die meisten kriegen das eh nicht mit. Und wenn doch, dann immer schön freundlich bleiben. „Ich habe das Recht zu photographieren. Das ist Kunst.“ Und was für eine! Für Straßenphotographie in diesem Stil braucht es Vorkehrungen. Bevor es losgeht, wird meditiert. Es braucht die volle Konzentration. Kein Sinn darf getrübt sein. Alkohol und Tabak sind tabu. Musik über Kopfhörer geht auch nicht und eigentlich wird in den 6 Stunden auch nichts gegessen. „Mit leerem Magen lässt es sich auf eine bestimmte Weise kreativ arbeiten.“ Kaffee ist aber drin. Holger weiß, wo es den besten und günstigsten Kaffee der Stadt gibt. Nach drei schnellen Zügen ist er dann auch schon getrunken [ KLICK ]. Getrieben von Pferden in seiner Brust, kann er auch gar nicht anders. Eigentlich müsste er jetzt seine analogen Photos für die kommende Ausstellung im Supalife scannen. Aber er ist viel lieber draußen, läuft vom Prenzlauer Berg nach Friedrichshain [ KLICK ], weiter nach Kreuzberg und Neu-Kölln [ KLICK ], immer auf der Sonnenseite; tänzelnd, manchmal im Zwiegespräch, hadernd, den großen Garry Winogrand als Vorbild und Talisman hinter seinen Augen. „Ist es auf der Straße nicht wie in einem Theaterstück? Du bist bloß mittendrin, umgeben von allen möglichen Geschichten.“ [ KLICK ]
 
Holger Biermann stellt Mitte Juni erstmals im Supalife Kiosk aus.
 
 
 
 
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