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Des futures ruines, pousse la vie – Studio Miammmiam

Des futures ruines, pousse la vie
Aus den zukünftigen Ruinen, wächst das Leben
 
Siebdrucke von Studio Miammmiam

Für diese Einzelausstellung präsentiert Julie von Studio Miammmiam vier großformatige Siebdrucke sowie einige kleinere Neuheiten. Wie immer wird alles von Hand gefertigt, von den Zeichnungen bis zu den Drucken: Pinsel und Stifte für die Vorlagen und Muskelkraft für die Drucke.

Julie hat Geschichten rund um dieses leuchtende und intensive Ultramarinblau entwickelt, das bereits seit einiger Zeit in ihren Arbeiten präsent ist. (Es wird von vielen Malern wie Matisse, Monet oder Rothko verwendet.) Diese Farbe ist in der Natur nicht leicht zu finden, verleiht einer warmen und leuchtenden Farbpalette jedoch eine besondere Note.

Die gleiche Komposition wird in den vier Großformaten wiedergegeben. Der gleiche Ort, ein Blick auf einen Teil der Wand eines Plattenbaus, mit seinen flachen Fenstern und einem Stück einheitlichem Beton. Und jedes Mal bildet ein wildes Tier einen Kontrast zur Starrheit der Kulisse. 

Doch der Kontext ändert sich bei jedem Werk und beschwört einen Moment herauf – Vergangenheit, Gegenwart oder Zukunft.

1. Der Fuchs mit dem orangefarbenen Fell trottet durch den Schnee, beobachtet von Katzen, die es sich hinter ihrem Fenster gemütlich gemacht haben. 

2. Dann dieselbe Szene bei Nacht, im Blau der Gegenwart und der Dunkelheit. 

3. Eine große Raubkatze mit ihren Jungen beugt sich aus dem Fenster, um das Wasser auf dem überfluteten Boden zu trinken. 

4. Oder hier die Leopardenfamilie, die gerade über die Sanddünen der ausgetrockneten Straße läuft, um sich vor der Sonne zu schützen?

Der Künstler erzählt uns Geschichten von möglichen Landschaften, von vergangenen Wintern unter dem Schnee bis hin zu dystopischen Zukunftsvisionen, die entweder zu trocken oder zu feucht, aber auf jeden Fall wärmer sind. Müssen wir unsere vermeintliche Überlegenheit gegenüber der wilden Natur vergessen, um mit ihr zu verschmelzen?

 

Vernissage
SAMSTAG, 27. JUNi 2026, 19 Uhr

Ausstellung
27. JUNi – 8. AUGUST 2026