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Der Anonyme Plakatabriss

eine Ausstellung von Kompositionen, die sich durch das wilde Ankleben und Herabreißen von Plakaten ergeben

Vernissage am 30. September ab 20 Uhr zur langen Nacht der Illustration

Die wahre Ausstellung findet auf der Straße statt« Unter diesem Leitmotiv begeben sich Michael Wismar und Hagen Thiel regelmäßig auf „Schnipseljagd“ durch Berlin. Ihr Ziel sind die zufällig entstehenden, surrealen und bissigen Collagen, die sich durch das wilde Ankleben und Herabreißen von Plakaten ergeben. Auf ausgedehnten Streifzügen durch die Stadt, folgen die beiden der Berliner Plakatkultur und dokumentieren fotografisch die verschiedenen Kompositionen, die der anonyme Plakatabriss annimmt.
Unter dem treffenden Gruppennamen „Der Anonyme Plakatabriss“ stellen die Künstler ihre Entdeckungen im Supalife Kiosk aus.
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Tageslinie – Kein Tag sei ohne Linie

eine Ausstellung von Henrik Svedlund, Yves Haltner und Pedro Stoichita

Vernissage: Samstag, der 20. August, ab 20 Uhr. Die Ausstellung ist bis Ende September zu sehen.

Das antike Sprichwort “Nulla dies sine linea” führt Plinius der Ältere auf den Maler Apelles zurück. Dieser habe es sich zur Gewohnheit gemacht, seine Zeit sinnvoll zu nutzen. Deshalb habe er jeden Tag mindestens eine Linie gezogen.
Ganz in diesem Geiste präsentiert der Supalife Kiosk Tageslinien dreier Künstler.

Henrik Svedlund ist ein schwedischer Zeichner und Musiker. Seine Bilder veröffentlicht Henrik unter seinem bürgerlichen Namen, seine Musik unter dem Namen Chimneyheart.
Yves Haltner studiert visuelle Kommunikation an der Kunsthochschule Berlin Weissensee. Auf seinen Reisen nutzt er die Zeichnung als Mittel, um mit Leuten ins Gespräch zu kommen, und deren Kultur besser kennen zu lernen.
Pedro Stoichita ist Teil des Supalife-Kollektivs. Neben Auftragsarbeiten als Comicautor, Illustrator & Graphic Recorder, widmet er sich vor allem freien Arbeiten im Medium der Druckgrafik und Buchprojekten.

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rot-1web Red – Solo Butoh performance and drawing exhibition

by Tiziana Longo / Motimaru

Opening & Performance, 24 July 2016, 20:00 Exhibition: 24 – 31 July 2016 Entrance at Opening 24 July: 6 euro. Place: Gallery “Supalife Kiosk” This event is a part of the program of “Behind the Movement” Festival – Celebrating Art, Dance, Music and Life”, that includes a divercity of dance, music, poetry, Butoh catwalk, contemporary tea and food ceremony/performance, film screening: www.facebook.com/events/1722795781328542 Organized by Motimaru I am a butoh dancer since I met my teachers. Normally I dance. But now I m sitting here inside. Outside I hear many male voices. My father, my teachers, my husband, the voice of the son I will never give birth to. …

quelle-1 der gedachte Moment

Siebdruck zwischen malerischem Prozess und figürlicher Abstraktion eine Doppelausstellung mit Collagen und Siebdrucken von Jean Leblanc und Roland Barth Vernissage am Samstag, der 21 Mai, ab 20 Uhr im Supalife Kiosk, zu Sehen bis Ende Juni

the intended moment

silkscreen between picturesque action and figurative abstraction a double exhibition with screenprints and collages from jean leblanc and roland bath. saturday the 21th of may, supalife kiosk, 20h quelle-long-1 qeulle-long-2 superweb-2

COMIC INVASION BERLIN – SATELLITE EVENTS

Comics für die Wand – von und mit Alex Baladi.

Samstag, der 2. April 2016 ab 20 Uhr im Supalife Kiosk Baladi ist 1969 in Genf geboren. Seit 1992 hat er ungefähr 60 Comics mit verschiedenen Verlagen gemacht. Er ist ein Mitglied von L’ Oubapo und La Fabrique Gomez de Fanzines. superweb-1 superweb-3

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FINISSAGE Star Wars ist wichtiger als Deutschland – Bronco

Finissage am 21.01.2016 ab 18:00 Uhr im Supalife Kiosk, Raumerstrasse 40, 10437 Berlin Lesung um 21:00 Uhr hiermit laden wir Euch herzlich zur Finissage, der von SciFi-Freunden hochgelobten BRONCO Ausstellung ein, die aufgrund der hohen Verkäufe nach einer Neuhängung im neuen Licht erscheint und neueste Arbeiten präsentiert. Ergänzt werden diese Arbeiten durch eine Lesung, bei der BRONCO Texte und Gedankenfragmente aus seinem Fundus dem Publikum zugänglich macht.Wir freuen uns sehr, Euch (wieder) zu sehen.

bronco-2b Star Wars ist wichtiger als Deutschland – Bronco

Ausstellungseröffnung am 15.12.2015 um 18:00 uhr im Supalife Kiosk, Raumerstrasse 40, 10437 Berlin Die Vorfreude auf Star Wars “The Force Awakens” steigt ins Unermessliche. Zeit für Bronco (Ich war gern einer von uns) seine eigenen Star Wars Zeichnungen zu präsentieren. In diesen wird untersucht, wie Yoda nach den Klonkriegen mit seinem Scheitern umgeht, wie der Imperator es eigentlich geschafft hat alle Jedis hinters Licht zu führen, oder wie Darth Vader am Vatertag einfach mal raus muss aus dem imperialen Alltag um über sein Schicksal nachzusinnen. So gelingt es Bronco mit plausiblen Schlüsselszenen zu kitten, was die Prequels zerstört haben, ein Appetithappen vor der grossen Premiere. bronco-3b bronco-1

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eine FeierReise durch Raum und Zeit am Samstag, den 14. November, ab 20 Uhr Musik von un_cut / Discomat    www.soundcloud.com/un_cut gefeiert wird mit frisch Gedrucktem, Bemaltem, Fotografiertem und Collagiertem vom Team des Supalife Kiosk. Zum 1. Mal zeigt sich das Team hinter dem Supalife mit seiner künstlerischen Arbeit in einer gemeinsamen Ausstellung – mit ungesehenen Arbeiten – dem Prinzip Selbstüberraschung folgend. Ausserdem wird der neue Küssenkalender präsentiert – und der geht nun ins 10. Jahr. Also kommt vorbei und macht den Abend zur runden Geburtstagsfeier für alle. verwirr-denis-6 verwirr-denis-7c verwirrung-pedroi-3 verwirr-pedro-6 verwirr-kathrin-1

patti-weblong-2 Meeting – mit den schrecklichen Kindern

eine Siebdruckausstellung von Mathias Schmidt Vernissage am Samstag den 26. September ab 19 Uhr im Supalife Kiosk geschnittene Schablonen, gesiebdruckte Portraits nach fotografischen Vorlagen aus Kindheitstagen … … von Amy Winehouse, Marlon Brando, Elvis, Frida Kahlo, Jimi Hendrix, Patie Smith, James Dean, Kate Bush, Marilyn Manson, Elisabeth Windsor, Hartmut, Theo und Mathias Schmidt. Im Allgemeinen sind viele dieser Menschen als Außenseiter oder Exzentriker in Erinnerung, die durch unangepasste oder zügellose Handlungen auffielen, auffallen oder andere mitblamiert haben. ” … mit welchem Glanz jene Wahnsinnigen gezeichnet werden, die die Anpassung an die Erwachsenenwelt verweigern. Natürlich, am Ende bringt es ihnen den Tod.” Mathias Schmidt wurde 1950 in Dolgow, Niedersachsen geboren und ist in Kamen, im Ruhrpott aufgewachsen. Als gelernter Chemielaborant kam er mit 18 Jahren nach Berlin von wo er seine Reisen durch Europa begann. Zurück in Berlin, begann er sich für 20 Jahre mit dem Gestalten und Nähen von Ledertaschen zu widmen. Nach dem Leder kam das Holz, als Tischler entwarf er Möbelstücke und entwickelte später Handsiebdruckgeräte aus Fundholz. In sieben Jahren Siebdruckarbeit im SDW-Neukölln, einer offenen Siebdruckwerkstatt, kam er seiner heutigen Ausstellung immer näher … jimmy-weblong mathias2-weblong mathias-weblong marlon-weblong amy2-weblong

julienne5abreit Knackige Knochen & kuriose Kreaturen

eine Ausstellung von Julienne Jattiot Ausstellungseröffnung am 25. Juli ab 20 Uhr im Supalife Kiosk Im Jahr 2014 arbeitete Meisterin Julienne Jattiot, ehrwürdiges Mitglied der Société Savante, an der Ausgrabung eines Veranstaltungsorts einer Zivilisation vom Anfangs des zweiten Milleniums nach Christus, mitten im Herzen der französischen Hauptstadt. Die dort erforschten Artefakte erwiesen sich als höchst bedeutsam. Insbesondere fand sie Bruchstücke von illuminierten Manuskripten, bemalt mit seltsamen, ausgehungerten, geradezu skelettartigen, dennoch reichlich geschmückten Figuren. Das Besondere der dargestellten Figuren bestand außerdem darin, dass sie viel Ähnlichkeit mit der Ikonographie des Totentanzes hatten; dennoch verwiesen die gesamte Bildgestaltung sowie die reichen Attribute der Figuren auf eine Art beseligte Anbetung oder sogar ein Streben nach einer perversen Form der Perfektion, versinnbildlicht durch die abgezehrten Leiber. julienne4breit julienne3breit julienne2breit   web-long-labios-rojos-baja

Kolla College

Eine Collage Ausstellung von Adrian Wylezol und Jorge Chamorro Vernissage 13.06.15 ab 20 Uhr mit DJ Team weblonglabios-cara-baja weblongflor1 weblong-ohmegacity weblong-heuteKinder6

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The Birds Show

Phillip Janta´s illustrierte und gedruckte Beobachtungen von Janta Island

die Ausstellung ist noch bis zum 26. Mai 2015 zu sehen

Bereits während seines Studiums befasste sich Phillip Janta mit dem Leben auf einer abgeschiedenen Insel. Die Dokumentation eines Lebens dort, gepaart mit dem Spiel aus Authentizität und Imagination ist die Grundlage seiner Arbeit zu diesem im Grunde unerschöpflichen Thema. Grundstein dieses Projektes war sein Diplom , dass seinen einjährigen Aufenthalt auf »Janta-Island« dokumentiert. Seitdem verschlägt es ihn immer wieder auf seine Insel. Dort und arbeitet er als Illustrator, Grafiker, Zeichner und Siebdrucker und es entstehen viele weitere nützliche Dinge wie Drucke für die kommende “The Bilds Show”, Plakate, Magazine, Comics, Hefte, Karten. Kommt vorbei. Phillip Janta, 1980 in Erfurt geboren, studierte sieben Jahre Typografie und Illustration an der Hochschule für Grafik und Buchkunst in Leipzig. Dort begann er ebenfalls als Assistent der künstlerischen Siebdruckwerkstätten zu arbeiten und später auch als Assistent der Fachklasse für Illustration.  Neben dem Studium gründete er mit neun Freunden die Künstlergruppe »FIFI«, die vier Jahre lang eine eigene Siebdruckwerkstatt und ein Ladengeschäft im Süden von Leipzig betrieb. Seit 2010 gibt Phillip Janta das Leipziger Comci-Magazins »DROPS« mit heraus, welches jährlich jeweils unterschiedlicher Form und Gestalt erscheint. Seit 2013 organisiert er mit anderen Absolventen der HGB das Comic- und Posterfestival »The Millionaires Club« in Leipzig. birdshowposter2 birdshowdetail birdshowposter

kuessen15-2 Küssen Kalender

Präsentation des Siebdruckkalenders 2015

Samstag der 15. November ab 19 Uhr

Musik an diesem Abend vom zwei Plattenspielern : Dj Käng & Guru Jetzt ist endlich wieder einander Lausen angesagt – der druckfrische und limitierte Küssen Kalender 2015 ist da! Auf den 14 handgesiebdruckten Monatsblättern zeigen sich diesmal Affen ihre nahrreiche Zuneigung, Familie wird groß geschrieben, es wird im Bett gefläzt bis zum überfälligen Frühjahrsputz in Sachen Vorurteilen, außerdem haben die Farbbomben-Fee, der Mai-Bock und die Indianer-Geister ihren Auftritt, es wird in den See gesprungen, und zu guter letzt gibt es ein Gerippe-Grill-Gelage und dazu Monster-Eis, Donut, Zwiebelkuchen und Feuerwerk! und ebenfalls an diesem Abend Finissage Christoph Lukas ” ein Leuchten zwischen den Welten” Low Res Art mit einem alten Mobiltelefon. Für alle die, die bei der Vernissage nur zwei, drei Bilder hängen sahen, jetzt die Gelegenheit im Beisein des Künstlers zu guter Letzt die Hängung und Fotografien zu bestaunen.

leuchten-10 “Ein Leuchten zwischen den Welten”

Christoph Lukas – Low-Res Art mit einem alten Mobiltelefon Vernissage diesen Samstag, der 11. Oktober ab 19.30 Uhr Musik an diesem Abend von zwei Plattenspielern – Dj Käng & Guru – das Set wird wohl was zwischen psycedelic und krautrockig die Ausstellung ist bis zum 12. November 2014 zu sehen Christoph Lukas vergrößert die grob gepixelten Arbeiten mittels Interpolation und intensiviert lediglich etwas die bestehenden Kontraste und Farben, ohne das Original durch Filter und Retusche zu verändern. Seine in der ersten Wirkung abstrakten Fotografien erfordern ein Wachrufen neuer Bedeutungen und Fantasien beim Betrachter, weil man beginnt in Dingen und Mustern vermeintliche Gesichter und vertraute Wesen zu erkennen. Seine Bilder zeigen die Möglichkeit eines Weges zwischen einer Dimension zu einer Anderen – ein Leuchten zwischen den Welten. Für uns, den Supalife Kiosk, besteht nach Sichtung seiner Arbeiten der besondere Reiz eine reale Ausstellung seiner digitalen Handyfotografie zu machen darin, dass sich die Wirkung seiner Fotografien erst wirklich zur Gänze im vergrösserten Ausdruck ergibt, und somit eine detailierte Sichtbarmachung erreicht wird, die in der rein digitalen Bildschirmansicht nicht erreicht wird. Kommt und staunt. leuchten-05 leuchten-08 leuchten-06 leuchten-12 leuchten-09 leuchten07 leuchten-03

web-pom-3 Kolla Collage   –   zerrissen und geklebt !!

eine Ausstellung mit Collagen von C. Pom, A. Wylezol,  Mein Ex Onkel Andi. Vernissage am Samstag, der 9. August ab 20 Uhr die Ausstellung ist bis zum 8. Oktober zu sehen. sehen, sammeln, schneiden, reißen, montieren, fixieren. Streng genommen handelt es sich bei der Collage um eine Form der Arbeitsteilung. Ein Reiz besteht darin, dass der Künstler Bildfragmente zitiert auf dessen Entstehung er keinen Einfluss hatte. Durch freies Spiel kombiniert er mitunter effektvolle Absurditäten und Überraschungen. Anders als beim Maler, der jeden Zentimeter der Bildoberfläche durch seine Hand kontrolliert, bricht bei der Collage die Bildfläche auseinander. Schon Mitte des 19. Jahrhunderts erkannte der Dichter Charles Baudelaire im Lumpensammler, der »alles, was die große Stadt fortwarf, alles, was sie verlor, alles, was sie verachtete, alles, was sie zertrat«, sammelt, sondert und auswählt, die Figur des Poeten. Und am Ende des selben Jahrhunderts notierte Isidore Ducasse, besser bekannt als Lautréamont, in seinem berüchtigten und einzigen Werk Die Gesänge des Maldoror jene durch die Surrealisten berühmt gewordene Formel »schön … wie die unvermutete Begegnung einer Nähmaschine und eines Regenschirms auf einem Seziertisch!« Daran anknüpfend definierte Max Ernst die Collage als »die systematische Ausbeutung des zufälligen oder künstlich provozierten Zusammentreffens von zwei oder mehr wesensfremden Realitäten auf einer augenscheinlich dazu ungeeigneten Ebene – und der Funke Poesie, welcher bei der Annäherung dieser Realitäten überspringt.« Dieser Funke Poesie befeuerte im 20 Jahrhundert nicht nur die bildende Kunst, auch Literatur und Musik haben sich daran immer wieder neu entzündet. Kombinatorische Verfahren wie Collage, Montage, Assemblage stehen exemplarisch für die Kunst seit der Moderne. Nichts scheint besser geeignet, die Erfahrungen eines fragmentierten Lebens und die Dezentralisierung des Subjekts in sinnlich wahrnehmbarer Gestalt zu vermitteln. Reste, Abfall, Nutz- und Wertloses, Massenprodukte – erst der Industrie-, dann der Mediengesellschaft – werden zu neuartigen Gebilden kombiniert, in denen die Banalität des Alltags eine poetische Aufwertung erfährt. Untrennbar ist die Collage mit den künstlerischen Avantgarden, mit Protest und Subkultur verbunden. Von Dada, den Surrealisten, über Burroughs und Punk bis zum Sampling und aktuellen künstlerischen Positionen zieht sich ihre Spur. Die Faszinationskraft der Collage ist bis heute ungebrochen, gerade in letzter Zeit erlebt sie einen neuen Aufschwung. Adrian Wylezol, C.Pom, Michael Zander & Katalin Pöge alias Mein Ex Onkel Andi arbeiten auf ganz unterschiedliche Art und Weise mit den Möglichkeiten der Collage: Der Berliner Adrian Wylezol klebt humorvoll-absurde Gestalten und Szenen aus zerschnittenen Magazinseiten zusammen. Die zarten Ensembles sind so lose arrangiert, dass man in jedem Moment befürchtet, ein Windhauch könne sie auseinandertreiben. Noch stärker lässt sich im Bild das Moment des Flüchtigen wohl kaum zeigen. Nur gelegentlich verdichten sich die Arbeiten zu kompakteren Kompositionen und man könnte vermuten, sie haben stets diesen Anfang, bevor die meisten ausgedünnt und bis auf das Notwendigste reduziert – oder soll man sagen: gerupft? – das Stadium eines lachenden Skeletts erreichen. In den Arbeiten der Künstlerin C.Pom steht die Reduktion an ganz anderer Stelle, und zwar im Motiv. Zu sehen ist eine Serie von in diesem Jahr entstandenen Papiercollagen, in denen sich C.Pom mit dem Thema Gesicht und Maske auseinandersetzt. Das Auseinanderdriften der Fragmente wird durch die Struktur des Gesichtes und die Kopfform gebändigt. Somit wird das Gesicht zum Schauplatz eines Kampfes zwischen Protagonisten (stets mehr als zwei), die in ihrer engen Arena kaum aneinander vorbeikommen. Das Gedränge ist folglich groß. Unser Gesicht, so ließe sich folgern, existiert eben immer nur im Plural. Gleichzeitig wird deutlich, wie nicht nur die Künstlerin in ihrer Arbeit, sondern jeder von uns, über die fundamentale Gabe verfügt, ein Gesicht zu machen. Mein Ex-Onkel Andi wurde 2013 von Katalin Pöge und Michael Zander gegründet. Als Mein Ex-Onkel Andi arbeiten sie gemeinsam im Kontext des öffentlichen Raums. Grundlage ihrer Arbeit bildet vorgefundenes Material, von Straßenplakaten bis zu Postwurfsendungen. Diese Materialien sind lokale und temporäre Zeugnisse des Kulturlebens. Die Berliner Kultur wird buchstäblicher Untergrund neuer Arbeiten. Mit Holzschnitten bedruckt entstehen neue Arbeiten, die wieder in den öffentlichen Raum zurück gebracht werden. Berlin der 4.08.2014               Andreas Rauth

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Ich bin aus Federn gemacht

eine Ausstellung mit Elisa Talentino´s sinnlicher Illustrations- und Siebdruckkunst Vernissage Sonntag, der 6. Juli ab 16.00 Uhr Elisa Talentino ist in Turin, Italien geboren. Sie studierte Malerei an der Hochschule für Kunst in Ihrer Geburtsstadt. Seit 5 Jahren gibt es das Studio für Kunstdruck ” Inamorati” mit dem Grafiker und Drucker Paolo Berra, mit Ihm veröffentlicht Sie Illustrationen und Grafiken und Sie arbeiten auch an Siebdruckprojekten zusammen. Wir sind stolz, dass diese Ausstellung mit persönlicher Anwesenheit der Künstlerin zu Stande gekommen ist, nachdem wir Ihre Arbeiten schon in einem kleinen Maße über Jahre hier im Supalife Kiosk zeigen. Nun erfüllt sich mit dieser Ausstellung die Gelegenheit einen detaillierteren Einblick in die Illustrationswelt und Siebdruckkunst der Elisa Talentino zu erhalten. Kommt vorbei, diesmal ist die Ausstellungseröffnung an einem Sonntag Nachmittag ab 16. Uhr. elisa-2-SAGITTARIO elisa-booklet elisa-sposa elisa-2-2

susanno.t.II Durch Radieren sichtbar machen !

eine Ausstellung mit Radierungen und Fotogravuren Eröffnung am Samstag, den 24. Mai um 20 Uhr im Supalife Kiosk. Die Austellung ist bis zum 30. Juni zu sehen mit Arbeiten von Susann Pönisch Natsuyo Koizumi Marion Jdanoff Judith Wollenberger Pedro Stoichita Kathrin Wylezol Der Supalife Kiosk gibt sonst sehr stark dem Siebdruck einen Raum zur Präsentation. Andere handwerkliche Drucktechniken haben sich aber nicht wegdrängeln lassen. So kam es zur Idee eine Radierungsausstellung als Gruppenausstellung zu konzipieren, um somit der Radierung mit vereinten Kräften Raum und Aufmerksamkeit im Supalife Kiosk zu geben. Die zeichnerische, nadelführende Qualität der Radierungen erweitert den Respekt vor der handwerklichen Leistung der Künstler, die zwar in allen anderen Techniken auch sichtbar werden sollte, aber die Radierung genießt kunsthistorisch das höhere Ansehen. Es haben sich interessante Techniken zur Radierung bei einigen Künstlern dazugesellt. Bei der Technik der Photogravure wird eine Kupferplatte mit einer äusserst lichtempfindlichen Folie bezogen, auf die, ähnlich wie beim Siebdruck eine schwarzweiß Vorlage belichtet wird. Diese muss danach in der Dunkelkammer entwickelt und unter UV-Licht ausgehärtet werden und kann dann wie eine gewöhnliche Tiefdruckplatte gedruckt werden. judith-02 pedro-Ectoplasm1_ natsuyo-01 marion-5chasse-au-tigre-1 kathrin-tier susann-3o.t.II natsuyo-02 judith-01   marion-1-chasse-au-tigre-9                   dudda-3

Achtung Stromausfall am 26. April 2014 ab 20 Uhr !!!

Frank Dudda – ein echtes Stück Berlin Beobachtungen am Tage und Nacht mit Stift, Filzer und Papier Zeichnungen der letzten 15 Jahre Ausstellung vom 26. April – 20. Mai 2014 Eröffnung und Vernissage 26. April ab 20 Uhr Supalife Kiosk Galerie Wo ist Käpten Nemo – oder Angst vor Zukunft die Menschen sind eingeschüchtert nachdenken schon fast zu spät, doch besser noch als gar nicht denken doch besser noch vordenken denn mit vordenken fängst du an zu denken und hast dann was zum nachdenken. oder so … sie kehren das innen nach aussen du hast kaum noch eine Möglichkeit – dich im öffentlichen raum zurückzuziehen jede ecke ausgeleuchtet – wie im Zoo – nur mit menschen – moderne Grausamkeiten berlin city is dead stimmt doch

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